Die eigene Marke im Web?
Ob Sie sich nun aktiv am Geschehen im Web 2.0 beteiligen oder nicht, geredet wird über Sie und Ihr Unternehmen sowieso. Dabei ist es irrelevant, ob Sie der Inhaber eines kleinen Unternehmens sind oder der Marketingbeauftragte eines großen Konzerns. Jedes Unternehmen muss lernen mit dem Feedback aus dem Web umzugehen. Es ist eine Frage der Reaktion und dem Umgang mit dem Kunden. Aus Angst vor Kritik und dem Kontrollverlust sollte sich auf jeden Fall kein Unternehmen davon abschrecken lassen ins Web zu gehen.
7 Regeln für den Facebook-Start
Facebook nimmt also eine immer wichtigere Rolle für Privatpersonen jedes Alters ein und wird dadurch auch für sämtliche Unternehmensbranchen interessant. Was Sie bei Ihrem Facebook-Start und dem Betreiben einer erfolgreichen Unternehmensseite beachten müssen, haben wir für Sie in sieben wichtigen Regeln zusammengefasst.
1. Nichts überstürzen
Haben Sie den Entschluss gefasst, mit Ihrem Unternehmen auf Facebook in Erscheinung zu treten? Doch klären Sie nochmal ab:
- Ist die Zielgruppe klar definiert?
- Ist für diese Zielgruppe Facebook der richtige Kanal?
Selbst wenn Sie diese Fragen mit Ja beantworten können, sollten Sie nichts überstürzen. Erstellen Sie nicht Hals über Kopf eine Unternehmensseite, ohne sich vorher eine Strategie überlegt zu haben. Gerade in der Anfangszeit einer Fanpage bei Facebook ist es wichtig, dass Sie das Interesse Ihrer Fans gewinnen und von diesen auch weiterempfohlen werden. Stellen Sie also sicher, dass Sie Ihren Fans interessante und aktuelle Inhalte bieten können. Überlegen Sie sich beispielsweise Diskussionsthemen, provokante Thesen oder unternehmensbezogene Neuigkeiten.
2. Ziele setzen und Strategie entwickeln
Im nächsten Schritt geht es darum, Ziele zu setzen und eine erfolgversprechende Strategie zu entwickeln. Achten Sie darauf, dass es sich bei den Zielen um messbare Zahlen handelt. Dazu können Sie verschiedene Kennzahlen, wie etwa die Seitenaufrufe oder die Anzahl der Fans, heranziehen. Darüber hinaus sind Zahlen wichtig, die die Konversion messen.
Wichtig ist, dass die Ziele realistisch sind und innerhalb einer akzeptablen Zeitspanne von Ihnen erreicht werden können. Orientieren Sie sich dazu zum Beispiel an vergleichbaren Fanpages Ihrer Konkurrenten bei Facebook. Diese Ziele dienen zu einem späteren Zeitpunkt als Grundlage, um eventuelle Erfolge messen und bewerten zu können.
3. Verantwortlichkeiten und Ressourcen abstecken
Wählen Sie den oder die Mitarbeiter aus, denen Sie administrative Rechte geben. Auf jeden Fall muss mindestens eine Person bestimmt werden, die die Facebook Seite Ihres Unternehmens pflegt, vorantreibt und auf Feedback reagiert.
- Welcher Abteilung wird Social Media Marketing zugeordnet (IT, Öffentlichkeitsarbeit, Marketing)?
- Welcher Mitarbeiter soll damit befasst sein?
- Welche Kapazitäten (Zeit) werden veranschlagt?
- Wer trägt die Verantwortung?
- Welche Vertretungsregelungen soll es geben?
Diese Fragen müssen unbedingt vorab geklärt werden, am besten schriftlich festgehalten und auch kommuniziert werden.
4. Mitarbeiter als Botschafter einsetzen
Ihre Mitarbeiter sind die Vertreter und damit sozusagen die Botschafter des Unternehmens. Das Engagement auf Facebook und das Konzept müssen daher intern kommuniziert werden. Weisen Sie Ihre Mitarbeiter auf die Existenz der Fanpage hin und auch auf die dahinter stehende Strategie. Klären Sie z.B.
- welche Inhalte die Mitarbeiter wie liefern sollen,
- wie sie mit Kunden und anderen Stakeholdern kommunizieren sollen und
- wie sie im sozialen Netzwerk auftreten sollen.
Diese Punkte sollten evtl. schon in der Strategie berücksichtigt werden.
5. Nähe zum Kunden schaffen
Um mehr Fans zu gewinnen, versuchen Sie den Besuchern Ihrer Facebook-Fanpage durch interessante Inhalte einen Nutzen zu bieten und Ihre Seite regelmäßig mit Leben zu füllen. In sozialen Netzwerken können Sie dem Kunden so nahe kommen, wie das sonst nur im persönlichen Gespräch möglich ist. Schaffen Sie daher eine Nähe zum Kunden. Berichten Sie z. B. von Ihrem Unternehmensalltag, indem Sie:
- Ihren Kunden einen exklusiven Einblick in die Abläufe des Unternehmens o.ä. bieten.
- Über besonderes Engagement Ihrer Firma berichten.
- Fotos von neuen Produkten einstellen.
- Interessante Links oder Meldungen aus Ihrer Branche empfehlen.
- Hintergrundinformationen liefern, die für Ihre Kunden von Interesse sein können.
- Ihren Kunden eine Pflegeanleitung, den Tipp des Tages oder Schulungsvideos etc. anbieten.
- Randthemen anzusprechen. Auch das kann die Sympathiewerte steigen lassen.
Versuchen Sie sich bei den Posts in die Situation Ihrer Kunden zu versetzen! Das hilft Ihnen zwischen irrelevanten und interessanten Inhalten zu unterscheiden. Wichtig ist aber auch, dass Sie sich durch kreative Maßnahmen von Ihrer Konkurrenz abheben.
6. Eigene Fans nicht belästigen
Belästigen Sie Ihre Fans nicht mit irrelevanten Informationen und Spielereien. Auch zu viele Posts können nach hinten losgehen. Ihre Seite sollte immer einen professionellen Charakter behalten, auch wenn das Verhältnis zu anderen Facebook-Mitgliedern lockerer als im unternehmerischen Alltag gestaltet wird.
7. Erfolge messen
Als Betreiber einer Fanpage bekommen Sie von Facebook verschiedene kostenlose Statistiken zur Verfügung gestellt. Nutzen Sie diese Auswertungen und reagieren Sie auf das Verhalten Ihrer Fans. Vergleichen Sie die Zahlen mit Ihren festgelegten Zielkenngrößen und passen Sie Ihre Strategie an, falls der erhoffte Erfolg ausgeblieben ist.
Behalten Sie sich die Intention von Facebook im Hinterkopf!
Facebook ist ein soziales Netzwerk, das dazu dient soziale Kontakte und Beziehungen aufzubauen. Es ist also wichtig, dass Sie Ihren Fans zuhören und auf positive wie negative Kritik angemessen antworten. Haben Sie keine Angst vor negativen Äußerungen auf Ihrer Pinnwand, sondern setzen Sie sich in einem solchen Fall mit der Kritik auseinander. Sehen Sie Ihre Fanpage als Chance, eventuelle Vorurteile aus dem Weg zu räumen, indem Sie offen und ehrlich mit Ihren Kunden in Kontakt treten.
Quellen
- Die fünf Erfolgsfaktoren des Social Media Marketing
- Social Media erreicht den Mittelstand
- Fünf Thesen zum Facebook-Marketing
Facebook für Unternehmen
- Was ist eigentlich Facebook?
- Facebook Fanseite erstellen und einrichten (Tutorial)
- 7 Regeln für den Start ins Facebook-Marketing
- In drei Schritten zur Community mit einer Facebook-Seite
- Übersicht der Facebook Social Plug-Ins wie die Like Box & Gefällt mir-Button
- Facebook Social Plug-ins und der Datenschutz (Like Box & Gefällt mir)





Neben den bisher genannten Tipps empfiehlt es sich im weiteren Kampagnenverlauf Applikationen in Form von Quiz´s und Gewinnspielen anzubieten um neue Kunden (Fans) zu akquirieren und bestehende Kunden (Fans) zu binden.
Gerade der virale Empfehlungseffekt spielt bei Facebook eine entscheidende Rolle.
Das ist richtig. Demnächst wollen wir in einem weiteren Blog-Beitrag darauf eingehen, wie man Facebooker zu Fans macht.
Bei Gewinnspielen ist es wichtig, neben Rechtsvorschriften auch die Facebook-Richtlinien zu beachten!
Ach ja, mehr zum Thema Virales Marketing: http://www.meck-online.de/allgemein/was-ist-virales-marketing/
[...] den Beitrag weiterlesen: 7 Regeln für den Start ins Facebook-Marketing | MECK-Blog Tags:Start, Facebook, fanseite, regeln, wollen-eine Verwandte [...]
Super, endlich ein gut zu lesender Eintrag, mein Dank. Muss man sich nochmal in Ruhe durchlesen. Generell finde ich den Blog gut zu lesen und leicht zu verstehen.
Ich versuche zur Zeit mein RSS Tool zu mit Feeds zu bestuecken, wie finde ich den hier den Link zum Feed ?
Hallo Sebastian! Einfach in der Adress-Leiste des Browsers auf das RSS-Zeichen klicken. Alternativ gibt es einen orangenen Link in der Navigationsleiste dieser Website. Mit dem Klicken müsste eine Seite angezeigt werden, die den Import des RSS-Feeds ermöglicht.
Ja, wahrscheinlich deshalb ist es