Internetbrowser-Vergleich Teil 7: Zusammenfassung

19 Apr

Jüngst wurde diese unantastbar geglaubte Microsoft-Dominanz bei den Browsern durch einen Beschluss der EU-Kommission gebrochen: Seit dem 1. März 2010 wird der Nutzer eines Windowssystems nach einem automatischen Update mit einem Browserauswahlfenster konfrontiert. Doch welcher ist der beste und für die jeweiligen Bedürfnisse geeignetste Browser?

Das MECK stellt Ihnen in einer 7-teiligen Beitragsserie die fünft am meisten genutzten Browser vor (Internet Explorer, Mozilla Firefox, Safari, Opera, Google Chrome). Wir beschreiben die wichtigsten Eckdaten, zeigen Usability sowie Features und berücksichtigen ebenfalls den wichtigen Aspekt Sicherheit. Der letzte Beitrag der Serie vergleicht alle fünf vorgestellten Browser tabellarisch anhand ausgewählter Kriterien.

Vergleich

Zum Abschluss der Browserserie werden alle fünf vorgestellten Browser verglichen. Datenbasis für den Vergleich bilden die zuvor veröffentlichen Artikel über die jeweiligen Browser. Für jedes Kriterium erhält entsprechende Browser  jeweils zwischen 0 und 3 Punkten erhalten (ein + repräsentiert dabei einen Punkt). Obwohl jegliche Art von Vergleich offensichtlich mit persönlichen Einschätzungen behaftet ist, bemüht sich diese tabellarische Übersicht wie im Rest der Browserserie um eine neutrale Recherche. Ein Klick auf die untenstehende Tabelle vergrößert die Übersicht.

Die Kandidaten

Positiv ist anzumerken, dass alle fünf Kandidaten einen hohen Grad an Benutzerfreundlichkeit und Übersichtlichkeit für ihre potentiellen Nutzer bereitstellen. Hinsichtlich dieser Kriterien und oberflächlich betrachtet ist daher kein bestimmter Browser hervorzuheben. Die z. T. gravierenden Unterschiede offenbaren sich erst bei genauem Hinsehen. Während der Internet Explorer vor allem bei den Kriterien Sicherheit und Geschwindigkeit Punkte lassen muss, beschert die fragewürdige Datenschutzpolitik dem Google Chrome alles Andere als eine weiße Weste. Zwischen Firefox, Safari und Opera gibt es hinsichtlich der meisten Kriterien kaum Punktunterschiede. Wo Safari und Opera bei Geschwindigkeit und der Unterstützung neuster Standards leicht die Nase vorn haben, punktet der Firefox deutlich bei optischen und funktionalen Erweiterungsmöglichkeiten. Optische Individualisierungsmöglichkeiten und vor allem die enorme Anzahl an installierbaren Add-Ons und zusätzlichen Funktionalitäten können den Surfalltag deutlich erleichtern und komfortabler gestalten. Diese aus der Konkurrenz herausstechende Eigenschaft und das zusammenfassend ausgewogenste Gesamtpakt bescheren dem Firefox letztlich den Punktesieg. Aber auch Safari und Opera sind aufgrund ihrer speziellen Vorzüge eines näheren Blickes wert und bei einer Entscheidung für einen bestimmten Browser durchaus ernsthaft zu berücksichtigen.

Fazit und Ausblick

Zusammenfassend betrachtet bleibt dem Windowsbenutzer durch das neue Browserauswahlfenster die Qual der Wahl. Wie gezeigt haben alle Browser ihre Vor- und Nachteile. Die Beitragsserie unterstützt durch die einzelnen Teile und den abschließenden Vergleich den User dabei – je nachdem welchen Kriterien welcher Wert beigemessen wird – den auf spezielle Bedürfnisse am besten zugeschnittenen Browser zu finden. Wird von diesen vorgestellten Kandidaten trotzdem keiner als geeignet empfunden, so gibt es in den Tiefen des Internet noch zahlreiche “Nischenbrowser” und weniger bekannte Alternativen wie z. B. Flock, Maxthon, Sleipnir oder Avant. Der Trend geht ganz klar dahin, dass neben den großen fünf Platzhirschen immer mehr Browser mit unterschiedlichsten Eigenschaften und Features entwickelt werden, um für jede auch noch so kleine Randgruppe eine brauchbare Alternative zu bieten.

Weitere Artikel der Beitragsserie

Positiv ist anzumerken, dass alle fünf Kandidaten einen hohen Grad an Benutzerfreundlichkeit und Übersichtlichkeit für ihre potentiellen Nutzer bereitstellen. Hinsichtlich dieser Kriterien und oberflächlich betrachtet ist daher kein bestimmter Browser hervorzuheben. Die z. T. gravierenden Unterschiede offenbaren sich erst bei genauem Hinsehen. Während der Internet Explorer vor allem bei den Kriterien Sicherheit und Geschwindigkeit Punkte lassen muss, beschert die fragewürdige Datenschutzpolitik dem Google Chrome alles Andere als eine weiße Weste. Zwischen Firefox, Safari und Opera gibt es hinsichtlich der meisten Kriterien kaum Punktunterschiede. Wo Safari und Opera bei Geschwindigkeit und der Unterstützung neuster Standards leicht die Nase vorn haben, punktet der Firefox deutlich bei optischen und funktionalen Erweiterungsmöglichkeiten. Optische Individualisierungsmöglichkeiten und vor allem die enorme Anzahl an installierbaren Add-Ons und zusätzlichen Funktionalitäten können den Surfalltag deutlich erleichtern und komfortabler gestalten. Diese aus der Konkurrenz herausstechende Eigenschaft und das zusammenfassend ausgewogenste Gesamtpakt bescheren dem Firefox letztlich den Punktesieg. Aber auch Safari und Opera sind aufgrund ihrer speziellen Vorzüge eines näheren Blickes wert und bei einer Entscheidung für einen bestimmten Browser durchaus ernsthaft zu berücksichtigen.

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